Die Tatsache, dass zwei Drittel aller Gebäude-Energiekosten auf das Konto der Beleuchtung gehen, wirft eine berechtigte Frage auf: Wie viel Strom kann ein Unternehmen mit dem Einsatz von innovativen Lichtlösungen effektiv sparen?
Auf der Suche nach fundierten Antworten haben die ThyssenKrupp Real Estate GmbH, die Hochschule Rosenheim und Waldmann die Köpfe zusammengesteckt. Die Ergebnisse der gemeinsam durchgeführten vergleichenden Feldstudie zum Energieverbrauch von Kunstlichtanlagen an Büroarbeitsplätzen sind eine dringende Handlungsempfehlung für kosten- und umweltbewusste Unternehmen.
Das Energiemonitoring-Projekt bei ThyssenKrupp Real Estate.
Die Rahmenbedingungen:
Ziel des Energiemonitoring-Projektes war es, Energieverbrauchs-Echtdaten in einer realen Arbeitsumgebung zu erfassen. Und damit einen neutralen Nachweis für die Wirkungsweise und den Stromverbrauch unterschiedlicher Beleuchtungssysteme zu erhalten. Verglichen wurden 12 Büros (für 1 bis 2 Mitarbeiter) à 20 m2 Fläche. 6 dieser Arbeitsräume waren mit je 4 konventionellen Deckenrasterleuchten (à 58 W und getrennt schaltbar; installierte Leistung: 12,2 W /m2) ausgestattet. Die 6 Vergleichsräume wurden mit je einer Waldmann TYCOON Stehleuchte (4 x 55 W; installierte Leistung: 11,75 W /m2) bestückt. Besonderheit: Die TYCOON ist mit dem vollautomatischen Lichtmanagement System Waldmann PULSE ausgestattet. Die Beleuchtungsstärke wird dadurch tageslichtabhängig geregelt. Darüber hinaus gewährleistet die Präsenzerfassung, dass nur dann das Licht angeht, wenn sich jemand im Büro befindet.
So wurde gemessen:
Da zu den verschiedenen Jahreszeiten ein unterschiedlicher Lichtbedarf besteht, wurde für die Erfassung eine Laufzeit von 12 Monaten gewählt: April 2008 bis April 2009.
Die Messtechnik wurde bei den konventionellen Deckenrasterleuchten in der abgehängten Decke eingebaut. Da die Deckenleuchten getrennt schaltbar waren, wurden auch die Verbrauchsdaten getrennt erfasst. Zusätzlich registrierte ein Präsenzsensor die Anwesenheitszeiten, jedoch ohne die Deckenleuchten zu schalten. Bei den Waldmann TYCOON Stehleuchten wurden sowohl der Dimm-Status der Leuchte als auch das Signal des Präsenzmelders erfasst. Die Verbrauchsdaten wurden in HOBO-Loggern gespeichert und alle 35 Tage ausgelesen.
Endergebnis und Fazit:
Quod erat demonstrandum: Die rund einjährige Feldstudie hat gezeigt, dass Leuchten mit Unterstützung von Tageslicht- und Präsenz-Sensorik erheblich Energie sparen. Bei ThyssenKrupp waren es genau 44%. Eine wichtige Erkenntnis dabei war, dass die Anwesenheit und der individuelle Lichtbedarf der Mitarbeiter an ihren Arbeitsplätzen mit den größten Einfluss auf den Energieverbrauch hat.
Lichtlösungen für Büronomaden:
Heute bestimmen sich permanent verändernde Arbeitswelten mit Desk-Sharing und nonterritorialen Büros den Alltag. Der Mensch hat sich vom Bürokraten zum Büronomaden gewandelt, der häufig innerhalb des Gebäudes unterwegs ist, statt 8 Stunden an seinem Schreitisch zu „kleben“. Diesen neuen Rahmenbedingungen werden konventionelle Lichtlösungen nicht mehr gerecht. Wenn der Arbeitsplatz, zum Beispiel anlässlich von häufig statt findenden Besprechungen verlassen wird, bleibt das Licht am Arbeitsplatz eingeschaltet. Ergo: Die Präsenzstunden werden weniger, doch der Energieverbrauch bleibt unverändert hoch. Dieses Problem lässt sich mit einer intelligenten Waldmann Lichtlösung leicht lösen. Und es sind nicht nur die Energiekosten, die dadurch halbiert werden, sondern auch der CO2-Ausstoss.

ThyssenKrupp spart mit intelligentem Licht fast 50% Strom.DownloadsDie Tatsache, dass zwei Drittel aller Gebäude-Energiekosten auf das Konto der Beleuchtung gehen, wirft eine berechtigte Frage auf: Wie viel Strom kann ein Unternehmen mit dem Einsatz von innovativen Lichtlösungen effektiv sparen? |
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